Startseite > Ressourcen > Kundenbeispiele > Radweg Valence Romans – Dynamische Beleuchtung mit kommunikativer Sensorik

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Das Gebiet und seine Identität

Valence Romans Agglo ist Teil einer starken Dynamik zur Förderung der sanften Mobilität. Seit mehreren Jahren investiert die Region in Infrastrukturen, die das Radfahren begünstigen, mit dem Ziel, durchgehende, sichere und attraktive Radwege anzubieten, auch nachts.

Der betreffende Radweg befindet sich in einer vorstädtischen und natürlichen Umgebung, in der die Beleuchtung ein empfindliches Gleichgewicht gewährleisten muss: Sie muss die Sicherheit der Nutzer gewährleisten und gleichzeitig die Auswirkungen auf Energieverbrauch und Umwelt begrenzen.

Die Herausforderungen und ersten Erkenntnisse

Die Beleuchtung von Radwegen unterliegt besonderen Anforderungen. Im Gegensatz zu herkömmlichen städtischen Straßen ist der Verkehr hier nur zeitweise und je nach Tageszeit, Jahreszeit und Wetterbedingungen sehr unterschiedlich.

Eine permanente Beleuchtung mit voller Leistung erscheint daher unangemessen: Sie ist energieintensiv, wenig umweltfreundlich und manchmal im Hinblick auf die tatsächliche Nutzung übertrieben.

Die Gemeinde wünschte sich daher eine Lösung, die sich automatisch an die Anwesenheit von Nutzern anpasst und gleichzeitig ein hohes Maß an Sicherheit für Radfahrer gewährleistet.

Eine gemeinsame Vision und klare Ziele

Das von Valence Romans Agglo durchgeführte Projekt basiert auf einer einfachen und ehrgeizigen Vision: die richtige Beleuchtung zur richtigen Zeit und in der richtigen Intensität.

Die definierten Ziele waren klar:

die Sicherheit und den Komfort von Radfahrern zu verbessern,

den Energieverbrauch deutlich senken,

die Auswirkungen des Lichts auf die Umwelt zu begrenzen,

eine robuste und nachhaltige Lösung anzubieten, die sich in eine globale Strategie für intelligente Beleuchtung integrieren lässt.

Die Beleuchtung wird hier zu einem dynamischen Service, der sich ganz an der tatsächlichen Nutzung orientiert.

Der Ansatz und die Begleitung

Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde, den Baupartnern (Guintoli, SPIE, NGE – BTP) und den Teams von Eclatec unter der Leitung der Agentur CIT’EQUIPE durchgeführt.

Bereits in der Entwurfsphase wurde über die Integration der Erkennung in das Beleuchtungssystem nachgedacht, um eine flüssige, zuverlässige und einfach zu bedienende Lösung zu gewährleisten.

Durch die Unterstützung konnten die Parameter für die Erkennung und Lichtvariation genau an die Besonderheiten des Standorts und die Erwartungen der Nutzer angepasst werden.

  1. Die Nexiode-Lösung im Einsatz

Der Radweg ist mit LED-Leuchten ausgestattet, die mit kommunizierenden Präsenzmeldern ausgestattet sind, die an eine intelligente Steuerungslösung angeschlossen sind.

Jeder Leuchtpunkt kann die Vorbeifahrt eines Radfahrers erkennen und diese Information an die benachbarten Leuchten weiterleiten, wodurch eine dynamische, progressive Beleuchtung entsteht, die den Nutzer während seiner gesamten Fahrt begleitet.

Die Lösung basiert auf einer dezentralen, robusten und skalierbaren Logik, die sich perfekt für lineare Infrastrukturen wie Radwege eignet.

Wichtige Funktionen und konkrete Anwendungsmöglichkeiten

Konkret funktioniert das System nach mehreren Intensitätsstufen:

ein reduziertes Grundniveau bei fehlenden Nutzern,

eine allmähliche Erhöhung der Beleuchtungsstärke bei Erkennung eines Radfahrers,

eine vorübergehende Aufrechterhaltung des verstärkten Niveaus im Durchgangsbereich,

eine automatische Rückkehr auf die niedrige Stufe nach dem Durchgang.

Dieser Ansatz gewährleistet optimale Sichtbarkeit ohne überflüssige Beleuchtung und bietet Radfahrern ein flüssiges und sicheres Fahrerlebnis.

Beobachtete Ergebnisse und Vorteile

Die Vorteile sind vielfältig und unmittelbar spürbar:

Deutliche Verbesserung der Sicherheit und des Bedienkomforts,

deutliche Senkung des Energieverbrauchs,

bessere Integration in die Landschaft und Begrenzung der Lichtverschmutzung,

Förderung einer attraktiveren und nachhaltigeren sanften Mobilität.

Die kommunikative Erkennung ermöglicht eine Optimierung der Beleuchtung ohne Kompromisse bei der Sicherheit, indem sie sich in Echtzeit an die Nutzung anpasst.

Eine skalierbare Lösung für nachhaltige Mobilität

Dieses Projekt veranschaulicht perfekt, wie intelligente Beleuchtung Maßnahmen zur Förderung sanfter Mobilität unterstützen kann.

Die kommunizierende Erkennung bildet eine evolutive Grundlage, die in Zukunft um neue Dienste oder Nutzungsanalysen erweitert und in eine umfassendere Strategie für intelligente Gebiete integriert werden kann.

Mit diesem Radweg zeigt Valence Romans Agglo, dass es möglich ist, Sicherheit, Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit miteinander zu vereinbaren, indem man die Technologie in den Dienst der Nutzer stellt.

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